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Reed-Kristall
Der Reed-Kristall ist ein stabiles, mattweißes Mineral, das in großen Mengen auf dem Asteroiden Makharadze entdeckt und nach Jaden Reed benannt wird. Es ist nicht radioaktiv, aber spröde und wird deshalb in einem besonderen Gel gelagert beziehungsweise verbaut.
Wechselstrom am Kristall erzeugt ein Feld, in dem Materie den normalen Raum verlässt. Die Feldgröße wächst mit der Spannung. Kristalle ermöglichen Hyperantrieb, Hyperfunk und die DIMENSION-Klasse. Das Manuskript erklärt nicht, ob „Kristall“ eine mineralogisch exakte Einordnung ist.
Bei höheren Überlichtgeschwindigkeiten degenerieren die Kristalle nach Emilys Erklärung exponentiell schneller. Die verbliebenen Kristall- und Treibstoffvorräte begrenzen deshalb den Aktionsradius der MAGELLAN bei FTL 12.500 auf ungefähr 1.500 Lichtjahre.
Nach dem 35-tägigen Flug in das ausgewählte Zielsystem ist der verbliebene Aktionsradius auf ungefähr 300 Lichtjahre gesunken. Der nächste Stern liegt weiter entfernt. Helium-3 kann die MAGELLAN im System gewinnen; ob dort auch Reed-Kristalle vorhanden sind, bleibt am Ende von Kapitel 2 offen.
Beim Ausbruch eines Magnetars können extrem starke Felder aus dem Normalraum in den Hyperraum eindringen und mit einem aktiven Hyperantrieb wechselwirken. Bei der MAGELLAN werden die Reed-Kristalle dadurch überladen; das Schiff legt in sehr kurzer Zeit ungefähr 150.000 Lichtjahre zurück. Dass die Kristalle nicht vollständig ausbrennen, bezeichnet Savely Zotov als reines Glück. Eine geringfügig stärkere beziehungsweise nähere Einwirkung könnte nach seiner Einschätzung die Kristalle zerstören und das gesamte Schiff in subatomare Bestandteile zerlegen.