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2026-08-27 12:33:18 +02:00

4 KiB

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Verschleppung der MAGELLAN event canon
Verschwinden der MAGELLAN
start end
2062-11-27 2067-11-27
MAGELLAN
Thorsten Kemp
Emily Barrington
Besatzung der MAGELLAN
Hyperraum
galaktisches Halo
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DREAMCATCHER 1
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2
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author_knowledge Ursache der Verschleppung der MAGELLAN 2026-08-23
magellan
magnetar
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zeitdilatation

Verschleppung der MAGELLAN

Die MAGELLAN gerät am 27. November 2062 im Hyperraum in die Auswirkungen eines Magnetarausbruchs. Das in den Hyperraum durchschlagende magnetische Phänomen verschleppt das Schiff in das galaktische Halo. Diese Ursache ist verbindliches Autorenwissen; die bisherigen Kapitel zeigen nur die unmittelbaren Folgen und offenbaren den Magnetarausbruch noch nicht.

Beim Rückfall in den Normalraum bewegt sich die MAGELLAN mit gemeldeten 99,999999584 Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Für die Besatzung vergehen infolge der Zeitdilatation ungefähr vier Stunden, für die Außenwelt rund fünf Jahre. Die anschließende Handlung spielt deshalb am 27. November 2067.

Unmittelbare Folgen

Die Menschen in der Zentrale verlieren das Bewusstsein und kommen mit Kopfverletzungen sowie weiteren Beschwerden wieder zu sich. Im Schiff gibt es zahlreiche Verletzte, darunter Menschen mit schweren elektrischen Verbrennungen durch durchgebrannte Energieleitungen. Der erste medizinische Bericht nennt noch keine Todesfälle. Eine spätere, vorläufig abschließende Meldung beziffert 13 Tote, 368 Leichtverletzte und 48 Schwerverletzte, davon 33 in Lebensgefahr.

Computersysteme, interne Kommunikation, Ortung, Energieleitungen und Überlichtantrieb sind zunächst erheblich beeinträchtigt. Vier von sechs Fusionsreaktoren fallen aus, gelten aber als neu startbar; die beiden übrigen kehren in den Normalbetrieb zurück. Lebenserhaltung arbeitet reduziert, betroffene Labore und Freizeitbereiche werden evakuiert. Die Besatzung beginnt noch während des Abbremsens mit Reparaturen und richtet zusätzliche Behandlungsräume ein.

Savely Zotov berechnet aus Bordzeit und Geschwindigkeit fünf Jahre Zeitdilatation mit zunächst einigen Monaten Unsicherheit. Nachdem ASTRAEA wieder teilweise arbeitet, lokalisiert die KI das Schiff anhand extrapolierter optischer Daten ungefähr 150.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Messwert kann nach ihrer Warnung um bis zu 20 Prozent abweichen.

Thorsten Kemp informiert die gesamte Besatzung über Entfernung, Zeitverlust und Opfer. Jan Junker berechnet anschließend für einen optimalen Rückkurs ungefähr zwölf Jahre Reisezeit. Bei FTL 12.500 reichen die Vorräte nur für ungefähr 1.500 Lichtjahre. Von drei erreichbaren Sternen kann deshalb nur einer angeflogen werden; Thorsten entscheidet sich für den nächsten Stern in Richtung Erde.

Der Flug dorthin ist auf 35 Tage angesetzt. Thorsten stellt die Zentrale auf Minimalbesatzung um und ordnet einen vorzeitigen Schichtwechsel an, während ASTRAEA einen großen Teil des Flugs automatisch übernehmen kann.

Quellenstatus

Das Verschwinden und das Unwissen der Figuren sind in DREAMCATCHER belegt. Das abgeschlossene MAGELLAN Kapitel 1 bestätigt Geschwindigkeit, ungefähre Bordzeit, Zeitdilatation, Jahr, Entfernungsschätzung und die unmittelbaren Folgen. Die abgeschlossene erste Szene des noch laufenden Kapitels 2 ergänzt das genaue Datum, die medizinische Nachsorge und den geplanten 35-tägigen Flug. Die Ursache bleibt im bisherigen Romantext unbekannt und beruht weiterhin auf verbindlichem Autorenwissen.