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title: Verschleppung der MAGELLAN
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type: event
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status: canon
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aliases: [Verschwinden der MAGELLAN]
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date:
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start: 2062-11-27
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end: 2067-11-27
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participants: [MAGELLAN, Thorsten Kemp, Emily Barrington, Besatzung der MAGELLAN]
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locations: [Hyperraum, galaktisches Halo]
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first_appearance: {work: DREAMCATCHER, chapter: 1}
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sources:
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- canon_level: novel
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work: DREAMCATCHER
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chapters: [1, 2, 9]
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- canon_level: novel
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work: MAGELLAN
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chapters: [1]
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- canon_level: novel
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work: MAGELLAN
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chapters: [2]
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source_status: incomplete_draft
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- canon_level: author_knowledge
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reference: Ursache der Verschleppung der MAGELLAN
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date: 2026-08-23
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tags: [magellan, magnetar, hyperraum, zeitdilatation]
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# Verschleppung der MAGELLAN
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Die [MAGELLAN](../raumschiffe/magellan.md) gerät am 27. November 2062 im [Hyperraum](../technologien/hyperraum.md) in die Auswirkungen eines Magnetarausbruchs. Das in den Hyperraum durchschlagende magnetische Phänomen wechselwirkt mit dem aktiven [Hyperantrieb](../technologien/hyperantrieb.md), überlädt dessen [Reed-Kristalle](../technologien/reed-kristall.md) und verschleppt das Schiff in das [galaktische Halo](../orte/galaktisches-halo.md). Die Ursache war zunächst verbindliches Autorenwissen und wird in MAGELLAN Kapitel 2 von der Forschungsabteilung innerhalb der Romanhandlung bestätigt.
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Beim Rückfall in den Normalraum bewegt sich die MAGELLAN mit gemeldeten 99,999999584 Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Für die Besatzung vergehen infolge der Zeitdilatation ungefähr vier Stunden, für die Außenwelt rund fünf Jahre. Die anschließende Handlung spielt deshalb am 27. November 2067.
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## Unmittelbare Folgen
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Die Menschen in der Zentrale verlieren das Bewusstsein und kommen mit Kopfverletzungen sowie weiteren Beschwerden wieder zu sich. Im Schiff gibt es zahlreiche Verletzte, darunter Menschen mit schweren elektrischen Verbrennungen durch durchgebrannte Energieleitungen. Der erste medizinische Bericht nennt noch keine Todesfälle. Eine spätere, vorläufig abschließende Meldung beziffert 13 Tote, 368 Leichtverletzte und 48 Schwerverletzte, davon 33 in Lebensgefahr.
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Computersysteme, interne Kommunikation, Ortung, Energieleitungen und Überlichtantrieb sind zunächst erheblich beeinträchtigt. Vier von sechs Fusionsreaktoren fallen aus, gelten aber als neu startbar; die beiden übrigen kehren in den Normalbetrieb zurück. Lebenserhaltung arbeitet reduziert, betroffene Labore und Freizeitbereiche werden evakuiert. Die Besatzung beginnt noch während des Abbremsens mit Reparaturen und richtet zusätzliche Behandlungsräume ein.
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[Savely Zotov](../personen/savely-zotov.md) berechnet aus Bordzeit und Geschwindigkeit fünf Jahre Zeitdilatation mit zunächst einigen Monaten Unsicherheit. Nachdem [ASTRAEA](../technologien/astraea.md) wieder teilweise arbeitet, lokalisiert die KI das Schiff anhand extrapolierter optischer Daten ungefähr 150.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Messwert kann nach ihrer Warnung um bis zu 20 Prozent abweichen.
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[Thorsten Kemp](../personen/thorsten-kemp.md) informiert die gesamte Besatzung über Entfernung, Zeitverlust und Opfer. [Jan Junker](../personen/jan-junker.md) berechnet anschließend für einen optimalen Rückkurs ungefähr zwölf Jahre Reisezeit. Bei FTL 12.500 reichen die Vorräte nur für ungefähr 1.500 Lichtjahre. Von drei erreichbaren Sternen kann deshalb nur einer angeflogen werden; Thorsten entscheidet sich für den nächsten Stern in Richtung Erde.
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Der Flug dorthin ist auf 35 Tage angesetzt. Thorsten stellt die Zentrale auf Minimalbesatzung um und ordnet einen vorzeitigen Schichtwechsel an, während ASTRAEA einen großen Teil des Flugs automatisch übernehmen kann.
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Am 21. Dezember identifiziert [Savely Zotov](../personen/savely-zotov.md) anhand der Messdaten den Magnetarausbruch als Ursache und informiert Thorsten und Emily. Dass die Kristalle bei ihrer Überladung nicht vollständig ausbrannten, bezeichnet er als Glück. Eine kontrollierte Wiederholung ist nicht praktikabel, weil kein Magnetar in der Nähe liegt, die Ausbruchszeitpunkte kaum vorhersehbar sind und eine zu starke Einwirkung das gesamte Schiff vernichten könnte. Zotovs Team arbeitet an einem Warnmechanismus für vergleichbare Ereignisse.
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## Quellenstatus
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Das Verschwinden und das Unwissen der Figuren sind in DREAMCATCHER belegt. Das abgeschlossene MAGELLAN Kapitel 1 bestätigt Geschwindigkeit, ungefähre Bordzeit, Zeitdilatation, Jahr, Entfernungsschätzung und die unmittelbaren Folgen. Der bisherige Entwurf von Kapitel 2 ergänzt das genaue Datum, die medizinische und psychologische Nachsorge, die Folgen für getrennte Familien, den geplanten 35-tägigen Flug und schließlich Zotovs Erklärung der Ursache. Damit ist der Magnetarausbruch nun auch im Romantext belegt; den Figuren in DREAMCATCHER bleibt er weiterhin unbekannt.
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