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Vertragsstruktur
Zwischen die erzählten Teile sind sieben „Einspieler“ mit Paragraphen des Dienstleistungsvertrags montiert.
| Paragraph | Regelungsgegenstand | Bedeutung für die Handlung |
|---|---|---|
| § 1 | Vertragsgegenstand | Katja stellt Thomas sexuelle Dienstleistungen zur Verfügung. |
| § 2 | Dauer | Sonntag 18 Uhr bis zum folgenden Sonntag 18 Uhr. |
| § 3 | Rechte des Kunden | Thomas beansprucht nahezu freie Verfügung einschließlich Aufnahmen. |
| § 4 | Pflichten der Dienstleisterin | Katja soll Anweisungen befolgen; Verweigerung gefährdet die Zahlung. |
| § 5 | Verhütung | Die Verantwortung wird Katja zugeschoben. |
| § 6 | Safewords | Grenzen werden formal erwähnt, aber spät in der Textstruktur sichtbar gemacht. |
| § 7 | rechtlicher Rahmen | Der Vertrag versucht Haftung und Folgen zu regeln. |
Einwilligung und Machtgefälle
Der Text präsentiert die Unterschrift als Ausgangspunkt des Spiels. Inhaltlich bleibt Zustimmung jedoch ambivalent: Katjas Geldnot, die drohende Einbuße der Restzahlung und ihr körperlicher Widerstand in einzelnen Szenen schwächen die Freiwilligkeit. Ein Vertrag kann fortlaufende Zustimmung nicht ersetzen. Für Kontinuitätsarbeit sollte deshalb zwischen dem behaupteten Regelwerk der Figuren und der tatsächlich geschilderten Situation unterschieden werden.