--- title: Istreth type: planet status: canon aliases: - Unbekannter Planet (Kapitel 1) system: star_type: F moons: 0 habitable_zone: true inhabited: true name_established: work: DREAMCATCHER chapter: 7 first_appearance: work: DREAMCATCHER chapter: 1 sources: - work: DREAMCATCHER chapters: [1, 2, 3, 4, 7] tags: [bewohnt, elektromagnetisches-feld] --- # Istreth Istreth ist ein bewohnter Planet in der habitablen Zone eines Systems mit einem Stern des Typs F. Die [[DREAMCATCHER]] entdeckt ihn in Kapitel 1; zu diesem Zeitpunkt ist er für ihre Besatzung noch unbenannt. Der Name „Istreth“ wird im Manuskript erstmals in Kapitel 7 etabliert. ## Beobachtungen in Kapitel 1 Der Planet erscheint etwas größer als die Erde. Ein starkes elektromagnetisches Feld stört die Sensoren der DREAMCATCHER. Die scheinbaren Radiuswerte schwanken deshalb zwischen ungefähr 11.000 und 14.000 Kilometern und sind ausdrücklich keine belastbaren Angaben zum tatsächlichen Radius. Der Planet besitzt keinen Mond. In seinem Orbit befinden sich Hunderte bronzefarbene Satelliten, die rhythmische Signale aussenden. Nathalie schließt aus deren Existenz, dass der Planet bewohnt sei. Im Kapitelindex wird diese Aussage deshalb als damalige Schlussfolgerung der Figur und nicht als bereits gesicherter Messbefund geführt. ## Elektromagnetisches Feld Karo hält auch den normaloptisch sichtbaren, sechseckig gegliederten Abschirmeffekt für technischen Ursprungs. Eine von der DREAMCATCHER gestartete Sonde verliert beim Feldkontakt innerhalb von ungefähr 0,7 Sekunden linear ihre gespeicherte Energie. Danach expandiert das Feld und zieht sowohl die DREAMCATCHER als auch ihre Beiboote an. ## Benennung und Wissensstand Die aktuelle Artikelüberschrift verwendet den später kanonisch etablierten Namen. Für Ereignisse und Figurenwissen in Kapitel 1 bleibt ausdrücklich vermerkt, dass die Besatzung diesen Namen dort noch nicht kennt. ## DREAMCATCHER auf dem Planeten In Kapitel 2 interpretiert Nathalie ihren Zustand als Folge eines Aufpralls. Die aufrechte Lage der DREAMCATCHER und ihr geringer sichtbarer Schaden erscheinen ihr jedoch ungewöhnlich. Ein Außenblick oder eine Atmosphärenmessung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich; der tatsächliche Landeort und der genaue Ablauf sind daher im Wissensstand dieses Kapitels ungesichert. ## Atmosphäre Eine manuelle Analyse in Kapitel 3 ergibt ungefähr 72 Prozent Stickstoff und 26 Prozent Sauerstoff. Es werden kaum Verschmutzung, wenige Rußpartikel und keine messbaren Gifte oder Uran festgestellt. Die Strahlenbelastung beträgt an der Probenstelle 0,6 Millisievert pro Stunde. Nathalie vermutet radioaktive Schwebstoffe als Ursache; dies ist zu diesem Zeitpunkt noch keine bestätigte Analyse. ## Umgebung der DREAMCATCHER Das Schiff liegt am Hang eines Tafelbergs in einem ausgedehnten Wald. Die Bäume besitzen tief smaragdgrüne Blätter mit türkisen Farbtupfern und wirken aus der Entfernung zunächst fast hundert Meter hoch; der Text weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Eindruck täuschen kann. Ungefähr dreißig Kilometer entfernt vermuten Nathalie und Karo zunächst Rauch. Eine umgebaute Sonde bestätigt später ein [[Unbenanntes Dorf nahe der DREAMCATCHER|Dorf]] mit mittelalterlich wirkenden Gebäuden und menschlich erscheinenden Bewohnern. ## Technologischer Widerspruch Nahe dem Dorf verläuft eine [[Schwebebahn]]. Ihre bronzefarben wirkende Konstruktion steht in deutlichem Gegensatz zur sonst mittelalterlich erscheinenden Siedlung und zu den hochentwickelten Satelliten sowie dem planetaren Feld. Ob das Material tatsächlich Bronze ist, bleibt offen. ## Bewohner Die [[Bewohner Istreths]] sind zweibeinig und wirken auf Nathalie und Karo zugleich menschenähnlich und fremd. Sichtbare Körperpartien tragen teilweise grüne, irisierende Schuppen. Eine biologische Untersuchung findet in Kapitel 4 nicht statt. ## Beobachtete Gesellschaft Das Dorf besitzt einen Marktplatz, Verkaufsstände und acht verzierte stählerne Plattformen. Kleidung und Architektur erinnern Nathalie an verschiedene Epochen und Regionen der irdischen Geschichte. Diese Ähnlichkeit führt sie zu einer Zeitreisehypothese, die im Kapitel ausdrücklich spekulativ bleibt. Ein silbern gerüsteter Amtsträger beruft sich bei der Verurteilung von vier Gefangenen auf Cyrus, dessen „Wort“ und einen Turm. Die Gefangenen werden beschuldigt, nach einer verbotenen Vergangenheit und einem Ursprung „jenseits des Wortes“ gesucht zu haben. Vier blaue, blitz- beziehungsweise speerartig wirkende Strahlen lassen sie samt Fesseln von den Plattformen verschwinden. Ob sie getötet, transportiert oder auf andere Weise entfernt werden, ist in Kapitel 4 nicht geklärt.